Freitagnachmittag in der Werkstatt: Dutzende transparente Beutel liegen im Regal. In jedem stecken andere Kleinteile – Schrauben, Dichtungen, Stecker. Doch auf keinem einzigen Beutel steht, was sich darin befindet. Die Folge: Sie öffnen einen Beutel nach dem anderen, bis Sie endlich das richtige Teil gefunden haben. Genau dieses Problem löst der Minigrip mit Schreibfeld auf denkbar einfache Weise.
Dieser besondere Druckverschlussbeutel besitzt ein integriertes Beschriftungsfeld direkt auf der Folie. Dadurch wissen Sie sofort, was in jedem Beutel steckt – ohne Aufkleber, ohne Zettel, ohne Rätselraten. Ob Sie ein Lager verwalten, Bauteile sortieren oder Muster versenden: Mit diesem Beutel behalten Sie den Überblick.
In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über diese praktische Verpackungslösung wissen müssen. Von den Materialgrundlagen über die verschiedenen Größen bis hin zur richtigen Beschriftung – verständlich erklärt, auch wenn Sie sich zum ersten Mal mit dem Thema befassen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Minigrip mit Schreibfeld vereint wiederverschließbare LDPE-Folie mit einem integrierten Beschriftungsbereich
- 3 weiße Beschriftungsstreifen ermöglichen eine übersichtliche Kennzeichnung direkt auf dem Beutel
- Die Beutel sind stempelbar und beschreibbar – mit Kugelschreiber, Filzstift oder Stempel
- Ideal für Lagerorganisation, Kommissionierung und Sortierung von Kleinteilen
- Erhältlich in zahlreichen Größen von 40 x 60 mm bis 300 x 400 mm
- LDPE-Folie mit 60 my Stärke bietet stabilen Schutz bei gleichzeitiger Flexibilität
Was genau ist ein Minigrip mit Schreibfeld?
Stellen Sie sich einen gewöhnlichen Gefrierbeutel vor, den Sie mit einem Fingerdruck verschließen können. Jetzt stellen Sie sich vor, dieser Beutel hätte oben weiße Streifen, auf die Sie direkt schreiben können – wie eine eingebaute Etikettenfläche. Genau das ist ein Minigrip-Beutel mit Schreibfeld.
Der Begriff „Minigrip" bezeichnet dabei eine bestimmte Marke von Druckverschlussbeuteln. Druckverschluss bedeutet: Sie drücken die beiden Seiten des Beutels zusammen, und ein kleiner Verschlussstreifen rastet ein. Zum Öffnen ziehen Sie die Seiten einfach wieder auseinander. Dieses Prinzip kennen die meisten Menschen von Tiefkühlbeuteln aus dem Supermarkt.
Was den Minigrip mit Schreibfeld von einem normalen Druckverschlussbeutel unterscheidet, ist das aufgedruckte Beschriftungsfeld. Dieses Feld besteht aus weißen Streifen im oberen Bereich des Beutels. Es ist speziell dafür gemacht, mit verschiedenen Schreibgeräten beschriftet zu werden. Dadurch entfällt das lästige Bekleben mit separaten Etiketten.
Fünf Merkmale, die Sie kennen sollten
- Wiederverschließbarer Druckverschluss: Öffnen und Schließen beliebig oft möglich
- LDPE-Folie: Ein weiches, flexibles Kunststoffmaterial (LDPE steht für Low Density Polyethylene – Polyethylen niedriger Dichte)
- Folienstärke 60 my: „My" ist die Abkürzung für Mikrometer – 60 my bedeutet 0,06 Millimeter Wandstärke
- Integriertes Schreibfeld: Weiße Fläche direkt auf der Folie, keine zusätzlichen Aufkleber nötig
- Transparenter Beutelkörper: Der Inhalt bleibt sichtbar, obwohl der Beutel geschlossen ist
Der Minigrip-Beutel (Original Druckverschlussbeutel) gehört zu den bekanntesten wiederverschließbaren Folienbeuteln in Europa. Die Variante mit Schreibfeld erweitert diese bewährte Lösung um eine Organisationskomponente. Weshalb gerade in Betrieben, Werkstätten und Lagern diese Ausführung besonders gefragt ist.
LDPE-Folie: Das Material hinter dem Beutel
Bevor wir tiefer einsteigen, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Material. LDPE-Folie ist ein thermoplastischer Kunststoff. Thermoplastisch bedeutet vereinfacht: Das Material wird bei Wärme weich und lässt sich formen. Es ist chemisch beständig, wasserabweisend und lebensmittelecht.
Für den Alltag heißt das: LDPE-Folie schützt den Inhalt vor Staub, Feuchtigkeit und Verschmutzung. Gleichzeitig ist sie so flexibel, dass sich der Beutel dem Inhalt anpasst. Ob kleine Schrauben, empfindliche Dichtungen oder Muster für Kunden – das Material gibt nach, ohne zu reißen.
Die Folienstärke von 60 Mikrometer (60 my) ist der Standardwert für Minigrip-Beutel. Diese Stärke bietet einen guten Kompromiss zwischen Stabilität und Handhabung. Wer besonders schwere oder scharfkantige Teile verpacken möchte, greift auf die verstärkte 100-my-Variante zurück. Für die meisten Anwendungen im Lager und Büro reichen 60 my jedoch vollkommen aus.
Die 3 weißen Beschriftungsstreifen im Detail
Das Herzstück dieser Beutelvariante sind die 3 weißen Beschriftungsstreifen. Sie befinden sich oberhalb des Druckverschlusses auf der sogenannten Fahne des Beutels. Jeder Streifen bietet eine eigene Zeile für Informationen. Das erinnert an ein kleines Formular, das direkt in den Beutel integriert ist.
Warum genau drei Streifen? In der Praxis hat sich gezeigt, dass drei Zeilen für die meisten Kennzeichnungsaufgaben ausreichen. Sie können zum Beispiel folgende Informationen eintragen:
- Zeile 1: Artikelbezeichnung oder Produktname
- Zeile 2: Menge, Gewicht oder Chargennummer
- Zeile 3: Datum, Verantwortlicher oder Lagerplatz
Diese Aufteilung funktioniert ähnlich wie die Beschriftungsfelder auf Ordnerrücken im Büro. Nur dass die Information hier direkt auf der Verpackung sitzt und nicht auf einem separaten Etikett, das sich ablösen kann. Dadurch bleibt die Zuordnung dauerhaft erhalten – auch wenn der Beutel häufig bewegt wird.
Die weiße Fläche der 3 weißen Beschriftungsstreifen nimmt Tinte und Farbe gut auf. Das bedeutet: Sie können einen Kugelschreiber, einen Filzstift oder einen Permanentmarker verwenden. Die Beschriftung hält zuverlässig und verschmiert nicht bei normaler Handhabung. Besonders praktisch: Auch das Beschriften mit einem handelsüblichen Stempel funktioniert auf dieser Oberfläche problemlos.
Stempelbar und beschreibbar: Flexibilität bei der Kennzeichnung
Einer der größten Vorteile dieser Beutel liegt in ihrer vielseitigen Beschriftungsmöglichkeit. Die Beutel sind stempelbar und beschreibbar – das unterscheidet sie deutlich von normalen transparenten Druckverschlussbeuteln, auf denen Tinte abperlen oder verwischen würde.
In der Praxis begegnen Ihnen vor allem zwei Szenarien. Im ersten Fall beschriften Sie einzelne Beutel von Hand: Sie greifen zum Stift und tragen die nötigen Informationen auf den Beschriftungsstreifen ein. Dieses Vorgehen eignet sich hervorragend für kleine Mengen oder individuelle Kennzeichnungen.
Im zweiten Fall arbeiten Sie mit Stempeln. Wenn Sie regelmäßig größere Mengen gleicher Produkte verpacken, spart ein Stempel enorm viel Zeit. Sie drücken den Stempel auf die weiße Fläche, und die Information ist sofort lesbar aufgebracht. Denken Sie an eine Zahnarztpraxis, die Materialproben immer mit dem gleichen Praxisstempel versieht. Oder an einen Händler, der Kleinteile stempelt und ins Regal sortiert.
Welche Stifte und Stempel funktionieren?
| Schreibgerät | Geeignet? | Hinweis |
|---|---|---|
| Kugelschreiber | Ja | Guter Kontrast, trocknet schnell |
| Permanentmarker | Ja | Besonders gut lesbar, wisch- und wasserfest |
| Filzstift | Ja | Breite Spitze für große Schrift |
| Selbstfärbestempel | Ja | Ideal für Serienverwendung, kurze Trocknungszeit beachten |
| Bleistift | Eingeschränkt | Schrift kann bei Reibung verblassen |
Die Oberfläche der weißen Streifen wurde bewusst so gestaltet, dass Druckfarbe und Tinte gut haften. Deshalb spricht man davon, dass diese Beutel stempelbar und beschreibbar sind. Für den professionellen Einsatz im Lager oder in der Produktion ist diese Eigenschaft ein entscheidender Vorteil gegenüber unbeschrifteten Alternativen.
Für Lagerorganisation gemacht: Einsatzgebiete im Überblick
Der Minigrip mit Schreibfeld wurde nicht zufällig so gestaltet. Er entstand aus dem praktischen Bedarf heraus, Kleinteile systematisch zu ordnen. Im Grunde verhält er sich wie ein beschrifteter Aktenordner – nur eben für physische Gegenstände statt für Papier.
Besonders bewährt hat sich der Beutel für Lagerorganisation in folgenden Bereichen:
- Werkstätten und Handwerksbetriebe: Schrauben, Muttern, Dübel und Kleinteile sortiert nach Größe und Typ aufbewahren
- Industrielle Fertigung: Baugruppen, Ersatzteile und Montagematerialien übersichtlich lagern und kommissionieren
- Zahnarztpraxen und Labore: Proben, Abdrücke und Kleinmaterialien mit Patienteninformationen versehen
- Einzelhandel: Retouren kennzeichnen, Sonderposten beschriften, Ware für die Inventur vorbereiten
- Büro und Verwaltung: USB-Sticks, Schlüssel, Münzen oder Wertsachen mit Zuordnung aufbewahren
- Schmuck- und Uhrenbranche: Empfindliche Teile schützen und gleichzeitig beschriften
In jedem dieser Fälle erfüllt der Beutel zwei Funktionen gleichzeitig: Er schützt den Inhalt und macht ihn identifizierbar. Das spart Zeit beim Suchen und verhindert Verwechslungen. Gerade in Umgebungen, in denen viele ähnlich aussehende Teile gelagert werden, zeigt sich der Nutzen am deutlichsten.
Ein Beispiel verdeutlicht das: In einem Metallbaubetrieb lagern Hunderte verschiedene Schraubentypen. Ohne Beschriftung müssten Mitarbeiter jede Tüte öffnen und den Inhalt prüfen. Mit dem integrierten Schreibfeld genügt ein Blick – die Artikelnummer steht direkt auf dem Beutel. Das beschleunigt Arbeitsprozesse und reduziert Fehlerquoten erheblich.
Verfügbare Größen und passende Auswahl
Nicht jeder Inhalt passt in den gleichen Beutel. Deshalb gibt es den Minigrip mit Schreibfeld in einer breiten Palette von Abmessungen. Die Größenangabe bezieht sich dabei immer auf die nutzbare Innenfläche in Millimetern – angegeben als Breite x Höhe.
| Größe (B x H) | Typische Anwendung |
|---|---|
| 40 x 60 mm | Kleinste Teile wie Mikroschrauben, Perlen, Elektronikbauteile |
| 80 x 120 mm | Münzen, Schmuck, kleine Ersatzteile |
| 120 x 170 mm | Dichtungen, Sicherungen, Kabelbinder |
| 150 x 220 mm | Werkzeugzubehör, Beschläge, größere Bauteile |
| 200 x 300 mm | Textilmuster, Dokumente, größere Ersatzteile |
| 300 x 400 mm | Werkzeuge, Kleidungsstücke, umfangreiche Bauteilgruppen |
Die richtige Größenwahl hängt von zwei Faktoren ab: dem Volumen des Inhalts und der Art der Lagerung. Wählen Sie den Beutel nicht zu knapp, damit der Druckverschluss sich leicht schließen lässt. Gleichzeitig sollte der Beutel nicht viel größer als nötig sein, damit er im Regal oder in der Schublade nicht unnötig Platz verschwendet.
Eine einfache Faustregel lautet: Der Beutel sollte etwa 20 Prozent größer sein als der Inhalt. So bleibt genügend Raum zum Greifen und Verschließen, ohne dass der Beutel klappert oder faltet.
Der Druckverschluss: Wie er funktioniert und warum er wichtig ist
Das Verschlussprinzip des Minigrip-Beutels ist so simpel wie genial. Zwei ineinandergreifende Kunststoffprofile verlaufen quer über die gesamte Beutelbreite. Wenn Sie die beiden Beutelseiten zusammenpressen, rasten diese Profile ineinander ein. Es entsteht ein dichter Verschluss – ohne Kleber, ohne Hitze, ohne Werkzeug.
Zum Öffnen ziehen Sie die Beutelseiten einfach auseinander. Der Verschluss löst sich und gibt den Inhalt frei. Diesen Vorgang können Sie hundertfach wiederholen, ohne dass der Verschluss an Festigkeit verliert. Das macht den Beutel wiederverwendbar und spart langfristig Material und Kosten.
Der Druckverschluss schützt den Inhalt vor Staub, Feuchtigkeit und Verschmutzung. Er ist allerdings kein luftdichter oder vakuumfester Verschluss. Für den normalen Schutz von Kleinteilen, Proben und Materialien reicht er vollkommen aus. Wer einen wasserdichten oder gasdichten Verschluss benötigt, sollte auf spezialisierte Verpackungslösungen zurückgreifen.
Minigrip mit Schreibfeld im Vergleich zu anderen Beutelvarianten
Innerhalb der Familie der Minigrip-Beutel (Original Druckverschlussbeutel) existieren verschiedene Ausführungen. Jede Variante ist für einen bestimmten Zweck optimiert. Der Vergleich hilft Ihnen, die richtige Wahl für Ihren Bedarf zu treffen.
| Variante | Besonderes Merkmal | Haupteinsatz |
|---|---|---|
| Standard transparent | Kein Zusatzfeld, rein transparent | Allgemeine Aufbewahrung |
| Mit Schreibfeld | Integriertes Beschriftungsfeld | Sortierung und Kennzeichnung |
| Mit Euroloch | Aufhängeloch in der Fahne | Verkaufsständer, hängende Präsentation |
| UV-Schutz | Spezialfolie gegen UV-Strahlung | Lichtempfindliche Materialien |
| Antistatisch | Rosa Folie, ESD-Schutz | Elektronische Bauteile |
| Schwarz (opak) | Blickdichte Folie | Vertrauliche Inhalte, Lichtschutz |
Der Minigrip-Beutel (Original Druckverschlussbeutel) in der Schreibfeld-Variante positioniert sich genau zwischen reiner Schutzverpackung und Organisationshilfe. Wenn Sie Ihren Inhalt nicht nur schützen, sondern auch systematisch ordnen möchten, ist diese Ausführung die logische Wahl. Benötigen Sie dagegen Schutz vor Licht oder elektrostatischer Entladung, greifen Sie zu einer der Spezialvarianten.
Schritt-für-Schritt: So nutzen Sie den Beutel richtig
Die Handhabung ist unkompliziert. Dennoch gibt es einige Handgriffe, die den Alltag erleichtern und typische Anfängerfehler vermeiden. Hier ist eine einfache Anleitung für den optimalen Gebrauch.
Schritt 1: Beutel öffnen
Greifen Sie den Beutel an den oberen Ecken. Ziehen Sie die beiden Seiten sanft auseinander. Der Druckverschluss öffnet sich mit einem leichten Klicken. Vermeiden Sie ruckartiges Reißen – das kann den Verschluss auf Dauer beschädigen.
Schritt 2: Inhalt einfüllen
Legen Sie den Inhalt vorsichtig in den Beutel. Achten Sie bei scharfkantigen Teilen darauf, dass die Kanten nicht direkt gegen die Folie drücken. Bei besonders spitzen Gegenständen empfiehlt sich eine zusätzliche Polsterung, etwa ein kleines Stück Schaumfolie.
Schritt 3: Beschriften
Nehmen Sie einen geeigneten Stift und beschriften Sie die 3 weißen Beschriftungsstreifen. Schreiben Sie leserlich und verwenden Sie Kurzbezeichnungen. Bei größeren Stückzahlen gleicher Inhalte nutzen Sie einen Stempel – so bleibt die Beschriftung einheitlich.
Schritt 4: Verschließen
Fahren Sie mit Daumen und Zeigefinger den Verschluss entlang. Drücken Sie dabei gleichmäßig von einer Seite zur anderen. So stellen Sie sicher, dass der Verschluss lückenlos geschlossen ist. Ein leises Knacken zeigt an, dass die Profile sauber eingerastet sind.
Schritt 5: Lagern
Ordnen Sie die beschrifteten Beutel in Regalen, Schubladen oder Sortimentskästen ein. Die weiße Beschriftungsfläche sollte nach vorne zeigen, damit Sie die Kennzeichnung auf einen Blick lesen können.
Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden
Auch bei einem so einfachen Produkt gibt es typische Stolperfallen. Wer diese kennt, arbeitet effizienter und holt mehr aus seinen Verpackungsbeuteln heraus.
- Fehler 1: Zu kleinen Beutel wählen. Wenn Sie den Inhalt hineinquetschen müssen, leidet der Verschluss. Wählen Sie eine Nummer größer.
- Fehler 2: Falschen Stift verwenden. Bleistifte und wasserlösliche Filzstifte können bei Feuchtigkeit verblassen. Greifen Sie zu Permanentmarkern oder dokumentenechten Kugelschreibern.
- Fehler 3: Beschriftung vergessen. Es klingt banal, aber viele Anwender füllen den Beutel zuerst und wollen „später" beschriften. Später wird oft vergessen. Beschriften Sie den Beutel direkt beim Befüllen.
- Fehler 4: Beutel überladen. Packen Sie nicht zu viele Teile in einen einzelnen Beutel. Das erschwert das Verschließen und die Teile lassen sich schwerer identifizieren.
- Fehler 5: Verschluss nicht vollständig schließen. Wenn Sie nur die Mitte zusammendrücken, bleiben die Ränder offen. Fahren Sie immer die gesamte Verschlusslinie entlang.
Diese Fehler klingen selbstverständlich, treten aber in der Praxis erstaunlich häufig auf. Besonders in hektischen Arbeitsumgebungen sparen ein paar Sekunden Sorgfalt später Minuten bei der Suche.
Praxistipps für die professionelle Lagerorganisation
Der Minigrip mit Schreibfeld entfaltet seinen größten Nutzen, wenn Sie ihn systematisch einsetzen. Ein durchdachtes System für Lagerorganisation spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch Materialverluste und Verwechslungen.
Farbcodierung ergänzen
Obwohl die Beutel transparent sind, können Sie die Beschriftungsstreifen farblich markieren. Verwenden Sie zum Beispiel rote Stifte für dringende Teile, blaue für Standardware und grüne für Neuware. So erkennen Sie die Kategorie schon aus der Entfernung.
Einheitliche Abkürzungen festlegen
Legen Sie für Ihr Team eine Liste mit Standardabkürzungen fest. Wenn alle dieselben Kürzel verwenden, entstehen keine Missverständnisse. Ein „M8x30" bedeutet dann für jeden dieselbe Schraube – unabhängig davon, wer den Beutel beschriftet hat.
Sortimentsboxen nutzen
Kombinieren Sie die beschrifteten Beutel mit Sortimentskästen oder Lagerbehältern. Die Beutel schützen den Inhalt, der Behälter gibt die Struktur vor. Diese Kombination ist besonders in Werkstätten beliebt, wo viele kleine Teile griffbereit sein müssen.
Wenn Sie größere Mengen an Beuteln benötigen und diese in ein umfassendes Lagersystem integrieren möchten, lohnt sich auch ein Blick auf verwandte Verpackungslösungen wie Flachbeutel oder Schiebeverschlussbeutel. Je nach Anwendungsfall kann eine andere Beutelform noch besser geeignet sein.
Qualitätsmerkmale erkennen: Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Nicht jeder Druckverschlussbeutel mit Beschriftungsfeld ist gleich. Es gibt deutliche Qualitätsunterschiede zwischen dem Original Minigrip und günstigen Importbeuteln. Hier erfahren Sie, woran Sie hochwertige Ware erkennen.
- Gleichmäßige Folienstärke: Hochwertige Beutel haben eine konstante Wandstärke über die gesamte Fläche. Günstige Beutel können an manchen Stellen dünner sein und dort leichter reißen.
- Sauberer Druckverschluss: Die Verschlussprofile sollten gleichmäßig und gratfrei sein. Ein ungleichmäßiger Verschluss schließt schlecht und öffnet sich möglicherweise von selbst.
- Lesbares Schreibfeld: Die weißen Streifen müssen eine gleichmäßige, deckende Farbe haben. Durchscheinende oder fleckige Beschriftungsfelder nehmen Tinte schlecht auf.
- Europäische Herstellung: Original Minigrip-Beutel werden in Europa gefertigt und unterliegen strengen Qualitätsstandards.
- Lebensmittelechtheit: Hochwertige LDPE-Beutel sind lebensmittelkonform nach europäischen Verordnungen. Das ist relevant, wenn Sie Lebensmittelproben oder -zutaten verpacken.
Bei U-Pack erhalten Sie Original-Minigrip-Qualität in allen verfügbaren Größen. Jeder Beutel wird geprüft und erfüllt die Anforderungen an professionelle Verpackungslösungen im gewerblichen Einsatz.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Beschriftung auf dem Schreibfeld wieder entfernen?
Das hängt vom verwendeten Stift ab. Permanentmarker lassen sich in der Regel nicht rückstandsfrei entfernen. Kugelschreiber-Tinte kann manchmal mit Alkohol angelöst werden. Wenn Sie die Beutel häufig neu beschriften möchten, verwenden Sie einen wasserlöslichen Folienstift und testen Sie vorab an einem Beutel.
Sind die Beutel lebensmittelecht?
Ja. Die LDPE-Folie, aus der die Beutel bestehen, ist für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Sie können darin beispielsweise Gewürzproben, Teeportionen oder Backzutaten aufbewahren. Achten Sie darauf, dass die verwendete Stempelfarbe oder Tinte nicht mit dem Lebensmittel in Berührung kommt.
Wie viele Beutel enthalten die Verpackungseinheiten?
Die Verpackungseinheiten variieren je nach Größe. Kleine Beutel werden häufig in Paketen zu 1.000 Stück geliefert, größere Formate in Einheiten zu 100 oder 500 Stück. Die genaue Stückzahl finden Sie in der jeweiligen Produktbeschreibung.
Eignen sich die Beutel für den Versand?
Als Primärverpackung innerhalb eines Versandkartons sind sie gut geeignet. Sie schützen den Inhalt vor Staub und Feuchtigkeit und kennzeichnen ihn gleichzeitig. Als alleinstehende Versandverpackung sind sie jedoch nicht vorgesehen – dafür fehlt ihnen die mechanische Stabilität.
Gibt es die Beutel auch in verstärkter Ausführung mit Schreibfeld?
Die Standardausführung mit Schreibfeld hat eine Folienstärke von 60 my. Für besonders schwere oder scharfkantige Inhalte bieten sich die verstärkten Druckverschlussbeutel mit 90 oder 100 my an. Ob diese ebenfalls mit Schreibfeld erhältlich sind, hängt vom jeweiligen Sortiment ab – fragen Sie gerne bei U-Pack nach.
Zusammenfassung: Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
Der Minigrip mit Schreibfeld verbindet bewährten Verpackungsschutz mit praktischer Kennzeichnungsmöglichkeit. Hier sind die zentralen Erkenntnisse, die Sie aus diesem Artikel mitnehmen sollten:
- Die 3 weißen Beschriftungsstreifen machen den Beutel zur mobilen Lagerkarte – Inhalt, Menge und Datum passen auf die integrierte Beschriftungsfläche.
- Durch die LDPE-Folie mit 60 my Stärke schützen die Beutel zuverlässig vor Staub, Feuchtigkeit und Verschmutzung, bleiben dabei aber flexibel und handlich.
- Die Beutel eignen sich besonders für Lagerorganisation, Kommissionierung und überall dort, wo Kleinteile systematisch geordnet werden müssen.
- Da die Oberfläche stempelbar und beschreibbar ist, funktionieren sowohl handschriftliche Notizen als auch gestempelte Serieninformationen einwandfrei.
- Die breite Größenpalette von 40 x 60 mm bis 300 x 400 mm deckt praktisch jeden Bedarf ab – von winzigen Elektronikbauteilen bis hin zu Werkzeugzubehör.
Nächste Schritte
Wenn Sie mit dem Organisieren Ihrer Kleinteile beginnen möchten, starten Sie mit einer einzigen Beutelgröße und testen Sie das System an einem überschaubaren Bereich Ihres Lagers oder Ihrer Werkstatt. Sobald Sie den Nutzen erleben, können Sie weitere Größen ergänzen und ein vollständiges Ordnungssystem aufbauen.
Entdecken Sie das gesamte Sortiment an wiederverschließbaren Folienbeuteln bei U-Pack. Neben dem Minigrip mit Schreibfeld finden Sie dort auch Varianten mit Euroloch für die hängende Warenpräsentation, antistatische Ausführungen für empfindliche Elektronik und blickdichte Beutel für vertrauliche Inhalte. So finden Sie für jeden Einsatzzweck die passende Verpackungslösung.